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Grundsätze der Leistungsfeststellung und Bewertung in der Mittelstufe

Als Teil des Schulprogramms wurde zum Ende des Schuljahres 2012/2013 durch die schulischen Gremien das Konzept "Grundsätze der Leistungsfeststellung und Bewertung in der Mittelstufe" verabschiedet. Es basiert auf den gültigen Gesetzen und Verordnungen und trifft konkrete Festlegungen, die für alle Fächer festgelegt und damit verbindlich sind.

Vorbemerkung

Schüler werden an dem gemessen, was sie gelernt haben. Dies müssen sie in mündlichen und schriftlichen Leistungsüberprüfungen unter Beweis stellen. Aber auch für das Führen ihrer Hefter oder eine engagierte und rege Teilnahme am Unterricht werden unsere Schüler bewertet. Wir versuchen ebenso Lernprozesse zu bewerten, indem wir zum Beispiel die Arbeit an einem Wochenplan bewerten, d.h. nicht nur das Resultat einer Begutachtung unterziehen, sondern auch den Weg dahin. Auf diese Weise erhalten die Schüler entsprechende Rückmeldungen zu ihren Leistungen - meist in Form von Noten und dazugehörenden Worturteilen.

1) Die Leistungspunkte

In unseren Gemeinschaftsschulklassen wird nach Leistungspunkten/ Notenpunkten bewertet:

15 - 13 Punkte (entsprechen 100 - 90 %) liegen im Bereich der Note 1,

12 - 10 Punkte (entsprechen   89 - 75 %) liegen im Bereich der Note 2,

    9 - 7 Punkte (entsprechen    74 - 60 %) liegen im Bereich der Note 3,

    6 - 4 Punkte (entsprechen    59 - 45 %) liegen im Bereich der Note 4,

    3 - 1 Punkte (entsprechen    44 - 20 %) liegen im Bereich der Note 5,

          0 Punkte liegen im Bereich der Note 6.

Diese Punkteverteilung ermöglicht es uns stärker zu differenzieren. Außerdem orientiert sie sich an den Leistungsbewertungen der Abiturstufe in Berlin.

2) Die Fachnoten

Alle Fachbereiche legen fest, in welchem Verhältnis mündliche und schriftliche Bewertung stehen und wie viele Tests geschrieben werden. Durch das Schulgesetz/ SEK I  Verordnung ist festgelegt, wie viele Klassenarbeiten (Deutsch, Mathematik, Englisch, Kurs) geschrieben werden müssen.

3) Bewertung/ Rückmeldungen ohne Noten

Oft werden im Unterricht Kompetenzraster (eher fachspezifisch) oder ,,Ausrücker“ eingesetzt, die dem Schüler ebenfalls entsprechende Rückmeldungen zu seinen Leistungen oder seinem Verhalten geben. Ein Beispiel für solch eine Rückmeldung ist das Monatslob.

In den Übungs- und Interessenkursen wird den Schülern ein solches Kriterienraster als Bewertungsform in die Hand gegeben.

4) Beurteilung

Im ersten Halbjahr schätzen die Schüler ihre Lern- und Leistungsbereitschaft und  ihre sozialen Kompetenzen selbst durch ein Ankreuzverfahren ein. In einer zweiten Spalte gibt es eine Rückmeldung durch den Lehrer. Dieses schulinterne Verfahren hilft bei den Ziel- und Bilanzgesprächen, die in den 7. Klassen im zweiten Schulhalbjahr stattfinden, in den folgenden Klassen schon mit der Erteilung des Zwischenzeugnisses (zur Orientierung) beginnen können. In diesen Gesprächen treffen sich Schüler, Eltern und Lehrer, um für jeden einzelnen Schüler individuelle Ziele oder auch nur ein Ziel festzulegen. Bei einem zweiten Gespräch wird dann Bilanz gezogen.

Zum Ende des Schuljahrs gibt es ein offizielles Dokument zur Einschätzung von Lern- und Leistungsbereitschaft und  sozialen Kompetenzen, welches von den Lehrern ausgefüllt wird und zum Endjahreszeugnis gehört.