Am 8. Februar 2026 trafen sich 10 Schüler*innen der Spanischkurse der Jahrgänge 8 und 9 mit ihren Lehrkräften Frau Jakobitz und Herrn Richter um 4 Uhr morgens am Flughafen BER, um sich gemeinsam auf den Weg nach Sevilla zu machen.
Angesichts des noch eisigen Winters in Berlin freuten sich alle auf sonnige 16° in Sevilla. Kaum dort angekommen, entschuldigten sich die Spanier*innen lustigerweise bei uns für das „schlechte Wetter“. Wir wurden sofort sehr herzlich von den Gastfamilien sowie den spanischen Lehrkräften in Empfang genommen und starteten gleich mit einem typischen spanischen Essen, das sich auch typisch spanisch in die Länge zog. Wir freuten uns sehr über die Gastfreundschaft, waren aber auch alle überwältigt von den neuen Eindrücken, sodass wir uns auch alle auf einen ruhigen Abend in den Familien freuten.
Am nächsten Tag startete das Erasmus-Projekt in der Schule Colegio Antonio Galas in Dos Hermanas, ein Ort in der Nähe von Sevilla. Zeitgleich mit uns war eine französische Austauschschule zu Gast in Dos Hermanas, sodass wir gemeinsam mit einer Schulrallye starteten.

Am darauffolgenden Tag startete arbeiteten wir an unserem Thema für das Erasmus-Projekt, migración, auch durften unsere Schüler*innen am Unterricht ihrer spanischen Gastschüler*innen teilnehmen. Die Nachmittage wurden an beiden Tagen mit den Gastschüler*innen verbracht und wir Lehrkräfte durften uns jeden Morgen den folgenden Satz anhören anhören: „wir sind den ganzen Tag gelaufen, das war so anstrengend“. Auch wurden in den Familien kulinarische Erfahrungen gesammelt, die Meinungen darüber gingen sehr weit auseinander. Am Mittwoch machten wir unsere erste große Exkursion in die Altstadt von Sevilla und besichtigten unter anderem den Plaza de España, die Kathedrale und den Königspalast El Alcázar.

Am Donnerstag unternahmen wir eine Busreise in de ebenfalls andalusische Provinz Córdoba. Der Schulleiter höchstpersönlich führte uns mit seiner dreisprachig gestalteten Tour durch diese wunderschöne Stadt. Zu unserem Glück veranstaltete unsere Gastschule am Freitag eine Karnevalsfeier, einige unserer Schüler*innen trauten sich sogar (oder wurden von ihren Gastfamilien überredet), sich zu verkleiden.

Einer unserer Schüler hatte am Samstag Geburtstag – dies wurde am Freitagnachmittag kurzerhand mit einer selbstgebackenen Torte am Freitag im Haus der Gastfamilie vorgefeiert. Wieder waren wir sehr gerührt von der Organisation und der Gastfreundschaft der Familien, denn jeder steuerte kurzfristig etwas zu einem üppigen Buffet bei. Am Samstag blieb uns noch ein Tag, der in zwei Gruppen mit den Gastfamilien gestaltet wurde, bevor es am Sonntag mit einigen Hürden wieder zurück nach Berlin ging.
Am Ende ging aber alles gut, kein Koffer ist verlorengegangen und alle und fuhren, müde und mit vielen Erlebnissen im Gepäck, mit ihren „echten“ Familien nach Hause.

